You are here

Bulgarischer EU-Ratsvorsitz


BG-logo-2017Der Vorsitz im Rat der Europäischen Union wird von den Regierungen der 28 Mitgliedstaaten im Wechsel wahrgenommen, wobei der Vorsitz alle sechs Monate, jeweils zum 1. Januar und zum 1. Juli, auf den nächsten Mitgliedstaat übergeht. Der Ratsvorsitz ist mit großer Verantwortung verbunden: Der Mitgliedstaat, der den Vorsitz innehat, leitet während seiner Amtszeit die Sitzungen und Tagungen des Rates, einem der wichtigen Entscheidungsorgane der EU. Zudem ist es Aufgabe des Ratsvorsitzes, dafür zu sorgen, dass die Mitgliedstaaten harmonisch zusammenarbeiten, d. h. bei Bedarf Kompromisse aushandeln und dabei stets im Interesse der gesamten EU handeln.

Das Arbeitsprogramm des Ratsvorsitzes wird jeweils für 18 Monate von drei Mitgliedstaaten (dem „Dreiervorsitz“) gemeinsam erstellt. Darin sind die Ziele, die der Ratsvorsitz in seiner Amtszeit, auch zusammen mit den anderen Mitgliedern des Dreiervorsitzes, erreichen will, im Einzelnen aufgeführt, insbesondere die langfristigen Ziele, die realistischerweise nicht in nur sechs Monaten umsetzbar sind.

Bulgarien übernimmt am 1. Januar 2018 den Ratsvorsitz. Der derzeitige Dreiervorsitz (Estland, Bulgarien und Österreich) wird mit der Umsetzung seines 18-monatigen gemeinsamen Programms fortfahren.

Den Schwerpunkt des bulgarischen Ratsvorsitzes werden folgende Themen bilden:

  • Konsens durch erhöhte Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger der EU und effiziente Steuerung von Migration;
  • Wettbewerbsfähigkeit durch gezielte Stärkung des Binnenmarkts;
  • Zusammenhalt durch Investitionen in wirtschaftliches Wachstum und Arbeitsplätze, um Einheit und Solidarität zu gewährleisten.

Besuchen Sie die Website des bulgarischen Ratsvorsitzes

Das Video „Was ist der Ratsvorsitz und wie arbeitet er?“ ansehen