Beitrag der Arbeitsaufsichtsbehörden und Präventionsdienste zur Einhaltung der Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

Woman inspecting a car assembly line

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Im Rahmen dieses Projekts wird untersucht, wie Arbeitsaufsichtsbehörden und Präventionsdienste in Deutschland, Irland, Norwegen, Polen und Portugal dazu beitragen, die Einhaltung der Vorschriften über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit zu verbessern. Auf der Grundlage qualitativer Forschung und Interviews wird gezeigt, wie digitale Innovation, Zusammenarbeit und Kapazitätsaufbau neue Lösungen für die heutigen Herausforderungen im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit hervorbringen. Die Ergebnisse zeigen wichtige Bereiche auf, in denen Fortschritte erzielt werden müssen – von besseren politischen Rahmenbedingungen und Datensystemen bis hin zu verstärkten Präventionsmaßnahmen und einer verbesserten Unterstützung schutzbedürftiger Arbeitnehmergruppen.

Wichtigste Ergebnisse

  • Durch Digitalisierung und eine datengesteuerte Ausrichtung wird die Wirksamkeit der Inspektionen maximiert, da alle fünf Länder mit Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Verhältnis zwischen Arbeitsaufsichtsbeamten und Beschäftigen sowie mit begrenzten Ressourcen im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit konfrontiert sind.
  • Die Durchsetzung verlagert sich von einem rein auf „Anordnung und Kontrolle“ ausgerichteten Modell hin zu unterstützenden und fördernden Ansätzen, die die Realitäten der verschiedenen Unternehmen widerspiegeln.
  • Starke Kooperationsnetzwerke sind von entscheidender Bedeutung – keine einzelne Einrichtung kann die Herausforderungen im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit allein bewältigen, insbesondere wenn es um KMU und schutzbedürftige Arbeitnehmer geht.
  • Konzepte und Instrumente für digitale und Fernunterstützung – von Videokonsultationen bis hin zu KI-Chatbots – sind mittlerweile fester Bestandteil von Systemen für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit.
  • Um nachhaltige Verbesserungen im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit zu erreichen, müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer interne Kapazitäten aufbauen, wofür kontextspezifische und zielgruppengerechte Strategien erforderlich sind.

Auswirkungen auf Entscheidungsträger und Fachkräfte

  • Diese Strategien müssen flexibel sein und an die jeweiligen Kontexte angepasst werden – eine Einheitslösung gibt es nicht.
  • Ein Portfolioansatz, bei dem mehrere Strategien kombiniert werden, ist unerlässlich.
  • Nach wie vor bestehen erhebliche Lücken bei der faktengestützten Konzeption, Überwachung und Bewertung von Maßnahmen.
  • Trotz technologischer Fortschritte bleiben menschliches Fachwissen, Urteilsvermögen und zwischenmenschliche Beziehungen von entscheidender Bedeutung.
  • Schlussfolgerung: Durch Zusammenarbeit und die Verbindung von digitaler Innovation und menschlichem Verstand können wir die Systeme im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit stärken und sicherere und gesündere Arbeitsplätze in ganz Europa schaffen.