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Napo — Sicherheit mit einem Lächeln

Napo — safety with a smile

Napo ist die Hauptfigur einer Trickfilmserie, die unterhaltsame und anregende Einführungen in Themen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit und der Risikoprävention bereitstellt.

Napo ist ein klassischer Arbeitnehmer in einer Branche oder einem Sektor. Er ist häufig verbreiteten Gefahren und risikoreichen Situationen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Allerdings ist er aktiv an der Ermittlung von Gefahren und der Bereitstellung praktischer Lösungen beteiligt.

Napo ist mittlerweile zum wichtigsten Botschafter für die Kampagne für gesunde Arbeitsplätze der EU-OSHA geworden, und viele seiner Filme stehen mit diesen Kampagnen in Verbindung oder unterstützen sie. Außerdem erscheint er zu wichtigen Kampagnenveranstaltungen persönlich.

Napo-Filme

Zusammen mit seinen Arbeitskollegen spielt Napo in einer Reihe von sprachfreien Filmen, die es Menschen jeglicher Herkunft, Kulturen und Altersgruppen ermöglicht, ihn zu verstehen und sich mit ihm zu identifizieren. Die Filme behandeln ein breites Spektrum an Sicherheits- und Gesundheitsthemen, z. B.:

Entsprechend der Identifizierung neuer Themen werden regelmäßig neue Filme veröffentlicht. Produziert werden die Filme vom Napo-Konsortium, das sich aus einer kleinen Gruppe von europäischen Organisationen für Sicherheit und Gesundheitsschutz und der EU-OSHA zusammensetzt.

Napo für Lehrer

Napo hilft außerdem dabei, Grundschulkindern das Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz näherzubringen. Die EU-OSHA hat zusammen mit dem Napo-Konsortium ein Online-Toolkit für Lehrer zum Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit entwickelt. Es werden Studienpakete mit folgendem Inhalt bereitgestellt:

  • Schlüsselbotschaften und Lernziele
  • Ideen für Aktivitäten und Online-Lehrmittel
  • Musterlehrpläne für Unterrichtsstunden von 45 Minuten

Nach erfolgreichem Abschluss eines Pilotprojekts werden diese Unterrichtsstunden weiterentwickelt und auf ganz Europa ausgedehnt.

Napo-Konsortium

Das Napo-Filmkonsortium ist aus dem Europäischen Jahr für Sicherheit und Gesundheitsschutz 1992-1993 und den von der Europäischen Kommission veranstalteten europäischen Filmfestivals hervorgegangen.

Die Kommission hat Filmfestivals gefördert, weil sie es für möglich hielt, die besten Filme zu ermitteln und für den Einsatz in der gesamten Europäischen Union anzupassen. Dies erwies sich als ein schwieriges Unterfangen. Viele Filme wurden von kommerziellen Produktionsfirmen gedreht, die nicht bereit waren, ihre Rechte aufzugeben. Kulturelle Unterschiede machten es schwierig, die Bilder, die Handlungen und die Aufmachung der Filme anzupassen und in anderen Ländern einzusetzen.

Nach dem Filmfestival in Straßburg 1995 setzten sich vier aktive Kommunikationsfachleute aus Frankreich, Deutschland, Schweden und dem Vereinigten Königreich zusammen, um gemeinsam zu überlegen, wie ein Film für den Einsatz in ganz Europa in Auftrag gegeben und produziert werden könnte.

Das Napo-Konsortium umfasst derzeit acht Mitglieder – AUVA (Österreich), CIOP (Polen), DGUV (Deutschland), EU-OSHA (Bilbao, Spanien), INAIL (Italien), INRS (Frankreich), SUVA (Schweiz) und TNO (Niederlande).