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Vorschlag der Europäischen Kommission zu Karzinogenen

Europäische Kommission schlägt besseren Schutz der Arbeitnehmer vor krebserregenden Chemikalien vor

Die Europäische Kommission schlägt eine Änderung der Richtlinie über Karzinogene und Mutagene (2004/37/EG) zur Begrenzung der Gefährdung durch 13 krebserregende Chemikalien am Arbeitsplatz, darunter u. a. alveolengängiges kristallines Siliziumdioxid (einatembarer Quarzfeinstaub), vor.
Auf Krebserkrankungen entfallen Schätzungen zufolge mehr als die Hälfte aller arbeitsbedingten Todesfälle in der EU, insgesamt ca. 102 000 Todesfälle pro Jahr.

Die Einführung dieser Grenzwerte wird eine Senkung der Zahl der arbeitsbedingten Krebserkrankungen herbeiführen und den rechtlichen Schutz von gefährdeten Arbeitnehmern insbesondere im Baugewerbe verbessern. Durch die Verringerung der Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten beim Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer wird dieser Vorschlag die grenzüberschreitende Beschäftigung fördern, da Arbeitnehmer die Gewissheit erhalten, dass Mindestanforderungen und Schutzniveaus im Hinblick auf ihre Gesundheit in allen Mitgliedstaaten gewährleistet werden.