Dänemark – das staatliche dänische Wiedereingliederungsprogramm

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Durch das Programm wurde ein frühzeitiger, multidisziplinärer und koordinierter Interventionsprozess festgelegt, um die Wiedereingliederung in den Arbeitsplatz im Rahmen des bestehenden Krankenversicherungssystems zu fördern. Es bestand aus drei wichtigen Elementen: multidisziplinären Arbeitsgruppen in den Gemeinden, standardisierten Bewertungen der Arbeitsfähigkeit und Verfahren für die Verwaltung von Abwesenheiten sowie umfassenden Kursen zur Wiedereingliederung für die Teammitglieder. Die multidisziplinären Teams setzten sich aus einem kommunalen Bediensteten des Bereichs Krankenleistungen, einem Physiotherapeuten, einem Psychologen, einem Facharzt für Allgemeinmedizin, Sozial- oder Arbeitsmedizin sowie einem Psychiater zusammen. Der für krankheitsbedingte Fehlzeiten zuständige Bedienstete übernahm die Rolle des Koordinators. Auf den wöchentlichen multidisziplinären Treffen wurden individuelle Pläne zur Wiedereingliederung in das Arbeitsleben entwickelt, die Folgemaßnahmen zur Fortschrittskontrolle umfassten. Die vorläufigen Ergebnisse unterschieden sich in den einzelnen Gemeinden, jedoch belegte eine Kosten-Nutzen-Analyse in den beiden Gemeinden, die positive Ergebnisse aufwiesen, die Wirtschaftlichkeit des Programms. Die zufriedenen Teilnehmer wiesen darauf hin, wie bedeutend die Einbeziehung in die Entscheidungen gewesen sei, und lobten das Vertrauen zum multidisziplinären Team. Die Herausforderungen bestanden in der unklaren Rollenzuweisung der Teammitglieder und der begrenzten Unterstützung bei Fragen der psychischen Gesundheit. Eine Übertragung dieses Programms ist sorgfältig zu prüfen, da hierfür umfangreiche Anpassungen der lokalen Krankenversicherungssysteme erforderlich wären. 

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