2014 leitete die EU-OSHA ein auf drei Jahre angelegtes Projekt ein, um festzustellen, welche politischen Strategien, Konzepte und praktischen Herangehensweisen im Bereich Arbeitsschutzmanagement in den für unsere Gesellschaft und die EU-Wirtschaft äußerst wichtigen KKU wirksam sind. Das Projekt wurde bei einer Gruppe von Wissenschaftlern, die sich zu dem Konsortium SESAME (Safe Small and Micro Enterprises) zusammengeschlossen haben, in Auftrag gegeben; die Durchführung erfolgte in vier Schritten: Schritt 1 beinhaltete die Einschätzung der aktuellen Situation in Bezug auf Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit in KKU; in Schritt 2 wurde der Arbeitsschutz in KKU aus der Perspektive des Arbeitsplatzes und in Schritt 3 die Erfolgsfaktoren für wirksame politische Strategien und praktische Verfahrensweisen im Bereich Arbeitsschutz in KKU untersucht, während Schritt 4 der abschließenden Analyse der Projektergebnisse diente. Im Großen und Ganzen ging es bei dem Projekt um die folgenden drei Hauptziele: 1. Bereitstellung von Fakten zur Untermauerung von Empfehlungen für die Politik; 2. Ermittlung von Beispielen bewährter Verfahrensweisen bei der Arbeit, die ein gutes Arbeitsschutzmanagement gewährleisten, und 3. Erbringung von Vorleistungen für künftige Forschungsarbeiten zu den Determinanten in Bezug auf gute Maßnahmen für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit. Während der Jahre 2016 und 2017 wurden Ergebnisse der einzelnen Schritte veröffentlicht.