Factsheet 9 - Bestandsliste sozio-ökonomischer Informationen über arbeitsbedingte Muskel-Skelett-Erkrankungen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union

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Diese Bestandsliste sozio-ökonomischer Informationen über arbeitsbedingte Muskel-Skelett-Erkrankungen vereinigt bereits vorhandene Informationen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union über spezifische Kostenelemente, die mit diesen arbeitsbedingten Erkrankungen im Zusammenhang stehen. Mit dieser Bestandsliste werden grundlegende sozio-ökonomische Informationen präsentiert, die von all denen verwendet werden können, die ein Interesse an der Prävention von Muskel-Skelett-Erkrankungen bzw. an der Reintegration von (ehemaligen) Arbeitnehmern/-innen mit einem derartigen Gesundheitsproblem in die Arbeitswelt haben. Das Ziel des vorliegenden Dokuments besteht nicht darin, ein Modell oder eine Definition der Gesamtkosten zu erstellen, die aufgrund von arbeitsbedingten Muskel-Skelett-Erkrankungen entstehen. Es sollen lediglich die in den Mitgliedstaaten verfügbaren relevanten Informationen zu bestimmten sozio-ökonomischen Faktoren im Zusammenhang mit Muskel-Skelett-Erkrankungen zusammengestellt werden. Auf diese Weise werden in diesem Dokument die Hintergrundinformationen zur Verfügung gestellt, die der Beratende Ausschuss für Sicherheit, Arbeitshygiene und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (Luxemburg) der Europäischen Kommission für notwendig erachtet. Es ist zu beachten, dass sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Informationen auf bereits vorhandener Literatur in den einzelnen Mitgliedstaaten bzw. auf Referenzmaterial basieren, das uns von unseren Netzwerkpartnern in den einzelnen Mitgliedstaaten zur Verfügung gestellt wurde (innerstaatliche Anlaufstellen und Mitglieder der themenspezifischen Netzwerkgruppe Systeme und Programme zu Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz). Zu jeder Statistik und Zahlenangabe wird ein Quellenverweis angegeben. Der Inhalt dieser Bestandsliste wurde mit den innerstaatlichen Anlaufstellen (einschließlich der Vertreter der Sozialpartner in der Gruppe der Anlaufstellen) beraten. Es sollte weiter beachtet werden, dass die Berechnungsmethoden und Definitionen sich häufig voneinander unterscheiden, sodass jeder direkte Vergleich zwischen den Daten fragwürdig ist. Aufgrund des Umfangs der zur Verfügung stehenden Daten sind wir jedoch der Auffassung, dass diese Informationen einen nützlichen Überblick über die aktuelle Situation geben.

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