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Junge Arbeitnehmer - Europäische Kampagne für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit 2006

Junge ArbeitnehmerEuropäische Statistiken zeigen, dass die Anzahl der nicht tödlich verlaufenden Arbeitsunfälle in der Gruppe der Arbeitnehmer zwischen 18 und 24 Jahren um 50 % höher ist als in allen übrigen Altersgruppen. Des Weiteren ist die Zahl der Unfälle mit nicht tödlichem Verlauf unter den jüngsten Arbeitnehmern gestiegen.

In der Regel erkennen junge Menschen Unfall- und Gesundheitsrisiken schlechter als ältere Arbeitnehmer. Dies ist auf eine Vielzahl von Gründen zurückzuführen:

  • ungenügende Schulung
  • mangelnde Erfahrung und fehlendes Bewusstsein für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • unzureichende körperliche wie geistige Reife
  • Betrautwerden mit Arbeiten, die ihre Fähigkeiten übersteigen
  • die Arten der ihnen übertragenen Aufgaben
  • die Beschäftigungssituationen, denen sie ausgesetzt werden und vieles, vieles mehr ...

Selbst wenn junge Arbeitnehmer diese Risiken erkennen, können sie häufig nicht angemessen reagieren. Als Folge ist oft ein schlechter Start ins Berufsleben unvermeidbar.

Jungen Menschen einen sicheren und gesunden Start ins Berufsleben zu ermöglichen, war das Thema der  Europäische Woche für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit 2006.

Die im Rahmen der Europäischen Woche initiierte Kampagne Starte Sicher! sollte dazu beitragen, den richtigen Start ins Berufsleben zu ermöglichen, mit dem Ziel

  • das Risikobewusstseins bei Kindern und Jugendlichen zu fördern,
  • Jugendliche für die Aspekte Sicherheit und Gesundheitsschutz im Arbeitsleben zu sensibilisieren,
  • die Arbeitsqualität für Jugendliche – sichere und gesunde Arbeitsplätze und Praktiken – zu fördern,
  • bei der Vernetzung und dem Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten behilflich zu sein und
  • den Europäischen Jugendpakt für Beschäftigung, Bildung und Ausbildung zu unterstützen.

Die Kampagne wurde von allen Mitgliedstaaten, Beitrittsländern und EFTA-Staaten, den von Österreich und Finnland geführten EU-Ratsvorsitzen, dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission sowie den europäischen Sozialpartnern unterstützt. 

Umfangreiche Informationen zur Kampagne finden Sie auf der Seite der Agentur unter http://ew2006.osha.eu.int/.

Informationen und Hilfsmittel für junge Arbeitnehmer und alle diejenigen, die sich mit der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz bei der Arbeit befassen, in der Ausbildung tätig sind oder an politischen Entscheidungen in diesem Bereich mitwirken, finden Sie unter den folgenden Rubriken:

Übersetzungen