Arbeitsbedingte Muskel- und Skeletterkrankungen: Warum treten sie immer noch so häufig auf? Ergebnisse einer Literaturauswertung
04/05/2020 Art: Berichte 69 Seiten

Arbeitsbedingte Muskel- und Skeletterkrankungen: Warum treten sie immer noch so häufig auf? Ergebnisse einer Literaturauswertung

Keywords:Campaign 2020-2022, Muskel- und Skeletterkrankungen, Policy Makers

In dieser Literaturauswertung werden die Gründe für die anhaltende Prävalenz von Muskel- und Skeletterkrankungen bei Arbeitnehmern in der EU untersucht. Trotz Rechtsvorschriften und Präventionsmaßnahmen treten arbeitsbedingte Muskel- und Skeletterkrankungen nach wie häufig auf.

Die Autoren ermitteln die Faktoren, die die Prävalenz von Muskel- und Skeletterkrankungen in der Erwerbsbevölkerung beeinflussen. Dazu gehören sich ändernde Arbeitsmethoden, Alter und Geschlecht, gesundheitsrelevante Verhaltensweisen und Überzeugungen, psychosoziale Faktoren und sozioökonomische Unterschiede. Sie kommen zu dem Schluss, dass neue Ansätze zur Prävention von Muskel- und Skeletterkrankungen erforderlich sind, und geben Empfehlungen ab.

Sie empfehlen u. a. einen ganzheitlicheren Ansatz bei der Risikobewertung, der physische und psychosoziale Risiken berücksichtigt, da beide Kategorien für die Entwicklung von Muskel- und Skeletterkrankungen bei Arbeitnehmern relevant sind.

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