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06/05/2020

Arbeitsbedingte Muskel- und Skeletterkrankungen: Warum treten sie immer noch so häufig auf und was kann zum Schutz von Arbeitnehmern und Unternehmen getan werden?

 © EU-OSHA / David Tijero Osorio

Die neuesten Forschungsarbeiten der EU-OSHA befassen sich mit der Frage, warum Muskel- und Skeletterkrankungen trotz intensiver legislativer Bemühungen um ihre Prävention nach wie vor ein großes Problem für die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz in europäischen Unternehmen darstellen.

Unsere aktuelle Literaturauswertung untersucht neue und aufkommende arbeitsbedingte Risiken und Trends im Bereich Muskel- und Skeletterkrankungen, Lücken bei den derzeitigen Vorbeugungsstrategien und wie Präventionsansätze verbessert werden könnten. Sie ist Teil eines umfassenderen Projekts, in dessen Rahmen bestehende Strategien, Programme und Instrumente zur Prävention von Muskel- und Skeletterkrankungen analysiert wurden. In ergänzenden Fallstudien aus sechs europäischen Ländern werden evidenzbasierte ganzheitliche Ansätze zur Steuerung von Risiken am Arbeitsplatz ermittelt, die wesentlich für eine wirksame Prävention sind.

Diese Arbeit ist Teil einer mehrjährigen Forschungstätigkeit, mit der die Prävention von und der Umgang mit arbeitsbedingten Muskel- und Skeletterkrankungen unterstützt werden sollen, indem Entscheidungsträgern, nationalen Behörden, Arbeitgebern und Branchenverbänden zuverlässige Informationen und Beratung bereitgestellt werden. Die Ergebnisse werden auch in unsere Kampagne für gesunde Arbeitsplätze 2020-2022 unter dem Motto „Pack’s leichter an“ einfließen.

Lesen Sie die vollständige Literaturauswertung, die Zusammenfassung sowie die 6 länderspezifischen Fallstudien und 25 Strategiebeispiele.