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28/10/2016

Atembare kristalline Kieselsäure auf Baustellen: Neuer europäischer Leitfaden für Arbeitsaufsichtsbeamte soeben veröffentlicht

Der Ausschuss hoher Arbeitsaufsichtsbeamter (SLIC) hat zusammen mit dem dänischen Arbeitsministerium (Arbeitsaufsicht) einen Leitfaden für nationale Arbeitsaufsichtsbeamte über den Umgang mit Risiken für Arbeitnehmer durch die Exposition gegenüber atembarer kristalliner Kieselsäure (RCS) auf Baustellen veröffentlicht.

RCS ist an Arbeitsplätzen in EU-Ländern in einer Reihe von Industriezweigen weit verbreitet und verursacht bekanntlich schwere Erkrankungen wie Silikose, chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und Lungenkrebs. Das Baugewerbe bildet den Schwerpunkt dieses Leitfadens, da es in ganz Europa vertreten ist und es im Hinblick auf das Expositionspotenzial und die große Zahl von Arbeitnehmern, die möglicherweise exponiert sind, erhebliche Risiken birgt.

Der Leitfaden gibt nationalen Arbeitsaufsichtsbeamten Hintergrundinformationen zu RCS, gesundheitlichen Risiken, dem regulatorischen Rahmen sowie Kontrollmaßnahmen an die Hand und enthält auch eine Reihe von RCS-Aufgabenblättern. Wo ein potenziell hohes, mittleres oder niedriges Gesundheitsrisiko durch RCS bestehen kann, werden je nach Umfang und Niveau der Kontrollen, die vom Arbeitgeber zum Zeitpunkt der Inspektion durchgeführt werden, mögliche Maßnahmen empfohlen.

Lesen Sie die Pressemitteilung
Zugang zum Leitfaden für nationale Arbeitsaufsichtsbeamte über den Umgang mit Risiken durch Exposition von Arbeitnehmern gegenüber atembarer kristalliner Kieselsäure (RCS) auf Baustellen
Besuchen Sie den speziellen Abschnitt auf der EU-OSHA-Website zu Gefahrstoffen