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Neuer Legislativvorschlag zum Schutz der europäischen Arbeitnehmer vor Asbest

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© European Parliament EMPL Committee

Am 28. September 2022 nimmt die Europäische Kommission zur Änderung der Richtlinie 2009/148/EG über Asbest am Arbeitsplatz eine Mitteilung an und legt einen Legislativvorschlag über den Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vor Asbestexposition am Arbeitsplatz vor. Damit soll der geltende verbindliche Arbeitsplatzgrenzwert für Asbest unter Berücksichtigung der neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen und des technischen Fortschritts aktualisiert werden.

Asbest ist ein hochgefährlicher krebserregender Stoff, der trotz seines EU-Verbots im Jahr 2005 nach wie vor eine beträchtliche Gefahr für die öffentliche Gesundheit und die Arbeitnehmer darstellt, insbesondere im Bau-, Wartungs- und Abfallsektor. Es ist ein integrierter Ansatz über mehrere Politikbereiche hinweg, einschließlich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, erforderlich, um diese üblen Altlasten zu bewältigen.

Die Kommission und die EU-OSHA rufen ihre Netzwerke und Interessenträger auf, sich an Initiativen zu beteiligen, die für eine asbestfreie Zukunft und den Schutz der Gesundheit und Sicherheit der potenziell asbestexponierten Personen am Arbeitsplatz sorgen. 

Lesen Sie die Pressemitteilung der Kommission und die aktuellen Informationen.

Die „Praxisinstrumente und Leitliniendokumente zu gefährlichen Stoffen“ der EU-OSHA bieten über 70 Unterlagen zum Thema Asbest und Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.

In einem OSHwiki-Artikel werden die Geschichte des Asbest und seine Gesundheitsauswirkungen erläutert.