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12/03/2018

Die neue ESENER-2-Untersuchung betont die Ungleichheit beim Management von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

Ein aktueller Untersuchungsbericht zu den Ergebnissen der zweiten Europäischen Unternehmenserhebung über neue und aufkommende Risiken (ESENER-2) gibt einen umfassenden Überblick über die europäische Praxis im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit. In dem Bericht wird betont, dass, obwohl in Europa auf traditionelle berufsbedingte Sicherheitsrisiken in der Regel ausreichend eingegangen wird, das Management gesundheitlicher und psychosozialer Risiken zu wünschen übrig lässt. Aktuelle Trends müssten auf einen umfassenderen Ansatz zur Bekämpfung gesundheitlicher und psychosozialer Risiken als Teil einer wirksamen Praxis im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit ausgeweitet werden.

Laut dem Bericht machen ein starkes Engagement seitens der Unternehmensleitung, die Einbindung der Arbeitnehmer sowie hinreichende personelle und finanzielle Ressourcen einen wichtigen Unterschied, wenn es darum geht, dass Unternehmen Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit wirksam umsetzen. Größere und produzierende Unternehmen wiesen in der Regel eine stärkere Umsetzung von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit auf – dennoch läge in diesen Unternehmen der Schwerpunkt immer noch eher auf traditionellen Sicherheitsrisiken als auf gesundheitlichen oder psychosozialen Risiken.

Es bestehe eine Synergie zwischen der aktuellen EU-Politik und -Praxis – und damit die Möglichkeit, auf den in den letzten Jahren erzielten praktischen Fortschritten aufzubauen und diese zu konsolidieren.

Den vollständigen ESENER-2-Bericht über Management im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie die Zusammenfassung herunterladen

Die ESENER-Erhebungen auf einen Blick