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ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG - 21/10/2019 - 01:30

Lassen Sie die Europäische Woche für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit gemeinsam mit der EU-OSHA zu einem Höhepunkt werden.

Zwischen dem 21. und 25. Oktober organisieren die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz (EU-OSHA) und ihr Partnernetzwerk einen bedeutenden Höhepunkt innerhalb der Kampagne für gesunde Arbeitsplätze. Ziel der Europäischen Woche für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit ist es, das Bewusstsein für die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu stärken und eine aktive Risikoprävention zu fördern, bei der alle Akteure eingebunden sind. Dieses Jahr unterstützt die Europäische Woche die laufende Kampagne: die Kampagne für gesunde Arbeitsplätze – Gefährliche Substanzen handhaben.

Laut einer Eurobarometer-Studie, bei der fast 28 000 Menschen in 28 Ländern befragt wurden, befürchten 65 %, dass sie gefährlichen Chemikalien ausgesetzt sind. Hier kann das E-Tool der EU-OSHA zu gefährlichen Stoffen der EU-OSHA helfen. Dieses kostenlose Tool bietet Arbeitgebern die Unterstützung und Beratung, die sie für einen wirksamen Umgang mit gefährlichen Stoffen am Arbeitsplatz benötigen.

Millionen von Arbeitnehmern in ganz Europa kommen am Arbeitsplatz häufig mit gefährlichen Stoffen in Berührung, und die Verwendung solcher Stoffe nimmt zu. Diese Exposition kann negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Arbeitnehmer und ihre langfristige Arbeitsfähigkeit haben, deshalb ist Prävention äußerst wichtig. Hunderte von Veranstaltungen und Aktivitäten, die anlässlich der Europäischen Woche für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit organisiert werden, zielen darauf ab, das Bewusstsein für diese Thematik zu schärfen und den Austausch der besten praktischen Lösungen zur Gewährleistung einer effektiven Risikoprävention zu fördern.

Nach Ansicht von Christa Sedlatschek, Exekutivdirektorin der EU-OSHA, ist es von ausschlaggebender Bedeutung, dass alle europäischen Unternehmen Zugang zu dem Wissen und den Ressourcen haben, die sie benötigen, um ihr Risikomanagement zu verbessern. Dabei hebt sie die zentrale Rolle hervor, die die Kampagne für gesunde Arbeitsplätze hierbei spielt: „Laut einer Eurobarometer-Studie, bei der fast 28 000 Menschen in 28 Ländern befragt wurden, befürchten 65 %, dass sie gefährlichen Chemikalien ausgesetzt sind. Hier kann das E-Tool der EU-OSHA zu gefährlichen Stoffen der EU-OSHA helfen. Dieses kostenlose Tool bietet Arbeitgebern die Unterstützung und Beratung, die sie für einen wirksamen Umgang mit gefährlichen Stoffen am Arbeitsplatz benötigen.“

Das interaktive E-Tool – speziell für Kleinst- und kleine Unternehmen entwickelt – unterstützt Unternehmen bei der Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen zur Verwendung gefährlicher Stoffe. Es bietet ihnen individuelle Beratung zu guten praktischen Lösungen sowie zur Umsetzung effektiver Maßnahmen am Arbeitsplatz. Seit der Einführung des Tools im Mai 2018 wurden beeindruckende 26 000 Abfragen verzeichnet. Es ist zurzeit noch speziell auf Island, Norwegen und Portugal zugeschnitten. 

Die EU-OSHA arbeitet eng mit ihrem umfassenden Netzwerk von Partnern zusammen, um die Europäische Woche für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit zu bewerben und dafür zu sorgen, dass sie ein Erfolg wird. Die Agentur dankt insbesondere ihren nationalen Focal Points sowie den offiziellen Kampagnen- und Medienpartnern für deren Unterstützung, die ein Schlüssel zum Erfolg der Europäischen Woche ist.

Die nationalen Focal Points haben während der gesamten Woche vielfältige Veranstaltungen organisiert. In Österreich, Litauen, Italien und der Slowakei finden nationale Abschlussveranstaltungen zur Kampagne statt. Diese Veranstaltungen dienen dazu, die Höhepunkte der Kampagne zu beleuchten, gute praktischen Lösungen auszutauschen und gesammelte Erfahrungen zu erörtern.

 In Spanien befasst sich eine Konferenz in Barcelona schwerpunktmäßig mit der Verringerung der Exposition gegenüber Karzinogenen, während ein Workshop in Madrid die Bedeutung einer starken Risikopräventionskultur beim Umgang mit gefährlichen Stoffen hervorhebt. Eine Konferenz in Finnland widmet sich schließlich der sicheren Handhabung chemischer Stoffe bei der Arbeit und bietet den Teilnehmern praktische Beratung.

 

Darüber hinaus richten Kampagnen- und Medienpartner sowie engagierte Unterstützer zahlreiche kleinere Veranstaltungen in ganz Europa aus, die alle dasselbe Ziel haben: die von gefährlichen Stoffen an Arbeitsplätzen in Europa ausgehenden Risiken zu minimieren.

 

Machen Sie mit!

Jeder – von Arbeitnehmern und Arbeitgebern bis hin zu Experten für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und Interessenträgern – kann sich an der Europäischen Woche für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit beteiligen. Um einen Beitrag zur Förderung sichererer und gesünderer Arbeitsplätze zu leisten können Sie Folgendes tun:

 

  • die kostenlosen Kampagnenressourcen herunterladen und verbreiten;
  • eine Veranstaltung oder Aktivität in Ihrer Region organisieren;
  • uns über den Hashtag #EUhealthyworkplaces in den sozialen Medien folgen und Werbematerial und -mitteilungen teilen;
  • an Veranstaltungen und Wettbewerben teilnehmen.

 

Links:

Anmerkungen für die Redaktion: 
1.

Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) trägt dazu bei, die Arbeitsplätze in Europa sicherer, gesünder und produktiver zu machen. Die Agentur untersucht, entwickelt und verbreitet verlässliche, ausgewogene und unparteiische Informationen über Sicherheit und Gesundheit und organisiert europaweite Sensibilisierungskampagnen. Die 1994 von der Europäischen Union gegründete Agentur mit Sitz in Bilbao (Spanien) bringt Vertreter der Europäischen Kommission, der Regierungen der Mitgliedstaaten, der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände sowie führende Sachverständige aus den EU-Mitgliedstaaten und anderen Ländern zusammen.

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http://osha.europa.eu

2.

Die Kampagne 2018-2019 Gesunde Arbeitsplätze – Gefährliche Substanzen erkennen und handhabenklärt über gefährliche Stoffe bei der Arbeit auf und bietet Informationen zur Vermeidung der von ihnen ausgehenden Gefahren. Ein besonderer Schwerpunkt der Kampagne sind Arbeitnehmer mit besonderen Bedürfnissen und Zielgruppen, die besonders gefährdet sind, etwa Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund und junge Menschen. Ebenso wie die früheren Kampagnen für gesunde Arbeitsplätze wird auch diese Kampagne von den Focal Points der EU-OSHA auf nationaler Ebene koordiniert und von offiziellen Kampagnen- und Medienpartnern unterstützt.

Der Start der Kampagne erfolgte im April 2018. Zu den wichtigsten Daten im Kalender der Kampagne zählen die Europäischen Wochen für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (Oktober 2018 und 2019) sowie die Verleihung des Filmpreises „Gesunde Arbeitsplätze“ (November 2018 und 2019). Den Schlusspunkt der Kampagne bildet der Gipfel „Gesunde Arbeitsplätze“ (November 2019), auf dem alle Mitwirkenden gemeinsam mit der EU-OSHA die während der Kampagne erzielten Erfolge und gewonnenen Erkenntnisse erörtern.