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Abriss und Rückbau

Rückbau unter bewohnten Bedingungen

Bauarbeiten sind risikoreich und gefährlich. Dabei zählen insbesondere die Rückbauar­beiten zu den gefährlichsten und unfallträchtigsten Tätigkeiten im Baugewerbe.

Seit 2004 ist in Thüringen die Quote der tödlichen Arbeitsunfälle auf Baustellen angestie­gen und es gilt diesem Trend gegenzusteuern.

Mit der vorgestellten Handlungshilfe soll dafür Sorge getragen werden, dass bei Rückbauarbeiten unter bewohnten Bedingungen das ungleich höhere Risiko nicht nur für die Beschäftigten sondern auch für die Bewohner verringert wird und folgenschwere Un­fälle verhütet werden.

Handlungsanleitung (4 MB)



Merkblatt der Bundesländer
zum Rückbau von Plattenbauten mit Kamilit
in den Betonaußenwandplatten
(Stand: April 2005)

Download (624 KB)

 

 Informationen der Arbeitsschutzbehörden Sachsen

Abbruch und Rückbau von Plattenbauten - Freisetzung krebserzeugender Mineralfasern

In den Jahren von 1971 bis 1990 wurden in der DDR Wohnungen vorwiegend in Plattenbauweise errichtet. Die Wärmedämmung der Bauten erfolgte mit Mineralwolle aus künstlichen Mineralfasern. Diese Fasern sind heute als krebserzeugend K2 eingestuft. Welchen Gefährdungen sind die Arbeitnehmer beim Abbruch bzw. Rückbau der Plattenbauten ausgesetzt? Wie hoch sind die Faserkonzentrationen in der Atemluft? Untersuchungsbericht

Achtung!
Bitte beachten Sie die Aktualisierung der Schlussfolgerungen auf Grund der neuen Gefahrstoffverordnung vom 1. Januar 2005.

Was haben Bauherren und Abbruchunternehmen beim Abbruch von Plattenbauten und der Abfallentsorgung zu tun? Handlungsanleitung (PDF - 313 kB)

Beim Rückbau bzw. Abbruch von Plattenbauten bestehen erhebliche Unfallrisiken und Gesundheitsgefahren. Schwerpunkte sind dabei Gefahren des Absturzes von Dächern oder ungesicherten Standorten. Handlungsanleitung - Absturzsicherung (PDF - 1034 kB)