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Europäischer Wettbewerb 2010/11

Hintergrund

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Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) ruft zur Einreichung von Beiträgen für den zehnten Europäischen Wettbewerb für gute praktische Lösungen ("European Good Practice Award") im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit auf. Im Rahmen der Preisverleihung 2010-2011 werden Unternehmen bzw. Organisationen ausgezeichnet, die herausragende und innovative Beiträge zur Förderung eines integrierten Managementkonzepts für eine sichere Instandhaltung geleistet haben.

Instandhaltung kann definiert werden als die Arbeit an etwas, um es in einem funktionsfähigen und sicheren Zustand zu halten und vor Defekten oder Abnutzung zu bewahren. Dieses "Etwas" können Arbeitsplätze, Arbeitsmittel oder Beförderungsmittel (z. B. Schiffe) sein. Dabei lassen sich die beiden folgenden Hauptarten von Instandhaltung unterscheiden:

  • vorbeugende/proaktive Instandhaltung:
    Diese Art von Instandhaltung wird durchgeführt, um etwas funktionsfähig zu halten. Sie wird üblicherweise in Übereinstimmung mit den Vorgaben des Herstellers geplant und angesetzt;
  • Fehler behebende/reaktive Instandhaltung:
    Bei dieser Art von Instandhaltung handelt es sich um die Reparatur von etwas, um es wieder funktionsfähig zu machen. Dies ist eine ungeplante Aufgabe, die generell mit mehr Gefahren und erhöhten Risiken verbunden sein kann.

Die Europäische Kampagne wird von der EU-OSHA in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und dem Ratsvorsitz der Europäischen Union organisiert. Eine der wichtigsten Aktivitäten zur Unterstützung der Europäischen Kampagne ist der Europäische Wettbewerb für gute praktische Lösungen. Mit dem Wettbewerb sollen Beispiele guter praktischer Lösungen im Bereich der sicheren Instandhaltung bekannt gemacht werden.

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