Themenbezogene Links
Netzwerke
- Europäisches Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (ENWHP)
Das ENWHP hat es sich zur Aufgabe gemacht, betriebliche Gesundheitsförderung als ganzheitlichen Ansatz europaweit bekannt zu machen. Das Netzwerk koordiniert den Informationsaustausch und die Verbreitung vorbildlicher Praxisbeispiele in Europa.
Seit 2009 ist auch eine deutschsprachige Datenbank (PROMENPOL) mit erfolgreichen Methoden und Instrumenten der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) nutzbar. - Deutsches Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF)
Das DNBGF geht auf eine Initiative des Europäischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung ENWHP zurück und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales BMAS und vom Bundesministerium für Gesundheit BMG unterstützt. Für die Arbeit des DNBGF wurde eine Geschäftsstelle eingerichtet, die vom BKK Bundesverband, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem AOK-Bundesverband und dem Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) im Rahmen der gemeinsamen Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) getragen wird. Vor dem Hintergrund einer noch zu geringen Verbreitung von betrieblicher Gesundheitsförderung in Deutschland soll die Kooperation zwischen allen nationalen Akteuren verbessert werden. - Netzwerk KMU-Kompetenz
Die Mitgliedsunternehmen des Netzwerks KMU-Kompetenz profitieren voneinander - denn jeder Betrieb bringt seine Erfahrungen, aber auch seine aktuellen Herausforderungen ein. Sie unterstützen sich dabei, den Wirkungsgrad ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements zu steigern, und tauschen sich darüber aus, wie sie z.B. Teamfähigkeit und Kommunikation ihrer Mitarbeiter und Führungskräfte fördern können. Der Austausch mit anderen Mitgliedsunternehmen und die innovativen Leistungsangebote des Netzwerks KMU-Kompetenz tragen dazu bei, die Arbeitsbedingungen systematisch zu verbessern und optimale Rahmenbedingungen für gute Führung und engagierte Mitarbeiter zu schaffen. - Netzwerk "Unternehmen für Gesundheit"
Dem Netzwerk gehören Unternehmen, Verwaltungen und Körperschaften an, die sich in der betrieblichen Gesundheitsförderung im Sinne der "Luxemburger Deklaration" engagieren. Es soll dazu dienen, Erfahrungen auszutauschen und die betriebliche Gesundheitsförderung in den Mitgliedsorganisationen und darüber hinaus zu verbreiten und weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden der Öffentlichkeit zum Beispiel durch Veranstaltungen und Publikationen regelmäßig zugänglich gemacht. - Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG)
Die BVPG mit Geschäftsstelle in Bonn wurde 1954 gegründet und ist ein gemeinnütziger, politisch und konfessionell unabhängiger Verband. 128 Organisationen sind zur Zeit Mitglied der BVPG, darunter vor allem Bundesverbände des Gesundheitswesens (wie z.B. die Bundesärztekammer, die Spitzenverbände der Krankenkassen sowie Verbände der Heil- und Hilfsberufe, aber auch Bildungseinrichtungen und Akademien), die einen Arbeitsschwerpunkt im Bereich 'Prävention und Gesundheitsförderung' aufweisen. Die BVPG vertritt in der Regel nicht partikuläre Interessen einzelner Mitgliedsverbände, sondern setzt sich in der Hauptsache für Strukturerhalt und Strukturverbesserungen bzgl. der 'Gesundheitsförderung und Prävention' insgesamt in Deutschland ein.
Medien
- BGF - Der Film
Die dreißigminütige Dokumentation der Hochschule Magdeburg-Stendal präsentiert das Thema Betriebliche Gesundheitsförderung einmal anders: Vier Beispiele aus der Praxis zeigen, dass nachhaltiges Gesundheitsmanagement sich für Unternehmen, Institutionen und Beschäftigten lohnt. Mitarbeiter, Experten und Entscheidungsträger aus den Branchen Produktion, Bildung und Öffentliche Verwaltung kommen selbst zu Wort und berichten, wie sie Betriebliche Gesundheitsförderung erleben. - iga-Report 20: Motive und Hemmnisse für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Umfrage und Empfehlungen
Das »Betriebliche Gesundheitsmanagement« steht für ein planvolles Vorgehen, um Belastungen für die Beschäftigten zu verringern und die Ressource Mitarbeiter-Gesundheit zu stärken. Gerade in kleinen und mittleren Betrieben ist die Verbreitung jedoch noch deutlich zurückhaltender als in Großbetrieben. iga hat das zum Anlass genommen, durch TNS Infratest bei 500 Betrieben des produzierenden Gewerbes mit 50 bis 500 Beschäftigten nach Motivation und Hindernissen für Betriebliches Gesundheitsmanagement zu fragen. - iga-Report 16: Return on Investment im Kontext der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention. Die Berechnung des prospektiven Return on Investment: eine Analyse von ökonomischen Modellen
Immer mehr Unternehmen und externe Berater wünschen sich ein mit Kennzahlen belegtes Model, um das ökonomische Potential von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung erkennen zu können. Hierzu stellt insbesondere der prospektive Return on Investment (ROI) einen vielversprechenden Ansatz dar. Dabei handelt es sich um eine Form der Kalkulation des Kosten-Nutzen-Verhältnisses, die eine Zukunftsbetrachtung durchführt, d.h. eine Abschätzung für den potentiell wahrscheinlich eintretenden finanziellen Nutzen vornimmt. - iga-Report 15: Gesund älter werden und arbeitsfähig bleiben? Empfehlungen aus der Erwachsenenbildung für die betriebliche Gesundheitsförderung durch Bewegungs- und Stressbewältigungsmaßnahmen
Was sollte man in der Gesundheitsbildung für Beschäftigte in der zweiten Lebenshälfte berücksichtigen? Lernen Ältere anders als Jüngere? Welchen Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung sind für diese Zielgruppe besonders geeignet? Auf diese Fragen antwortet der iga-Report „Gesund älter werden und arbeitsfähig bleiben?" mit Empfehlungen aus der Erwachsenenbildung. - iga-Report 13: Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention. Zusammenstellung der wissenschaftlichen Evidenz 2000 bis 2006
iga stellt in einer aktualisierten Literaturschau erneut fest: Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention leisten einen wesentlichen Beitrag zur Gesunderhaltung von Beschäftigten und zahlen sich für Unternehmen aus. Zudem zeigt die Fachliteratur: Mit Hilfe gezielter Maßnahmen lassen sich arbeitsweltbezogene psychische und muskuloskelettale Erkrankungen wirkungsvoll vorbeugen. Der Report zeigt aber auch auf, welche Maßnahmen nicht wirken oder bei welchen ein Nachweis noch aussteht.
Weitere Informationsanbieter
- Betriebliche Gesundheitsförderung beim Bundesministerium für Gesundheit
Auf den Internetseiten des BMG wird gezeigt, wie Unternehmen eine gute und fundierte Gesundheitsförderung für ihre Arbeitnehmer gewährleisten können. Das Angebot ist in folgende Rubriken gegliedert: - Betriebliche Gesundheitsförderung beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales
- Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)
BKK Bundesverband, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, AOK-Bundesverband und der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) arbeiten bei der Prävention und der betrieblichen Gesundheitsförderung zusammen. Sie kooperieren in iga-Projekten in den vier Themenfeldern Wirksamkeit von Prävention, Arbeit im Wandel, Gestaltung gesunder Arbeit und Präventionsziele. Die drei zentralen Fragen dabei sind: Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten gesund bleiben? Wie kann Prävention noch wirksamer werden? Und wie bringt man sie noch besser zu den Zielgruppen in die Unternehmen? - Arbeitskreis "Prävention in der Arbeitswelt"
Der Arbeitskreis "Prävention in der Arbeitswelt" will vor allem Kooperationsprojekte von Unfall- und Krankenversicherung bekannt machen und Anregungen für die Zusammenarbeit der Träger geben. - Basiswissen zur Betriebl. Gesundheitsförderung,
ERGO online , der Informationsdienst im Sozialnetz-Hessen bietet Informationen zu den Konzepten und Methoden der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie zu Erfahrungen, Qualitätsanforderungen und betrieblichen Regelungsmöglichkeiten. Zu überbetrieblichen und europäischen Aktivitäten wird ebenfalls informiert. - Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung
Das BGF-Institut bietet Unternehmen Unterstützung bei der Entwicklung eines umfassenden Gesundheitsmanagements. Es war ursprünglich eine Einrichtung der AOK Rheinland, die Angebote gingen aber bald weit über den gesetzlichen Auftrag der Krankenkassen hinaus. Deshalb gliederte die AOK das Institut 1998 in eine GmbH aus; Gesellschafterin ist weiterhin die AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse.
Der Nutzen für Unternehmen: Die AOK kann sich an den Kosten des Gesundheitsprojektes beteiligen, abhängig von der Anzahl der AOK-versicherten Beschäftigten im Unternehmen. - AOK-Institut für Gesundheitsconsulting
Das AOK-Institut für Gesundheitsconsulting führt Gesundheitsprojekte im betrieblichen und außerbetrieblichen Setting durch. Es unterstützt insbesondere Firmenkunden bei der effizienten Durchführung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Neben der Beratung von Einzelunternehmen organisiert das AOK-Institut in branchenbezogenen und branchenübergreifenden Netzwerken auch den Erfahrungsaustausch von klein- und mittelständischen Unternehmen und stellt dafür die notwendigen Instrumente und Benchmarkingdaten zur Verfügung. - AOK-Service Gesunde Unternehmen
Die AOK-Sachsen-Anhalt informiert und berät Betriebe über betriebsspezifische gesundheitliche Maßnahmen und für sie zugeschnittene Programme. Dabei gibt es zwei Handlungsschwerpunkte:- die Förderung gesundheitsgerechter Bedingungen im Betrieb, zum Beispiel am Arbeitsplatz, in der Arbeitsumgebung oder auch der Arbeitsorganisation.
- die Förderung des persönlichen Gesundheitsverhaltens des Mitarbeiters.
- Kein Sprint, sondern ein Marathon! Auf dem Weg zu einem gesunden Unternehmen
Wie ein systematischer Prozess der betrieblichen Gesundheitsförderung angestoßen und organisiert werden kann, zeigt, mit vielen nützlichen Informationen und Downloads, ein Angebot des Amtes für Arbeitsschutz der Freien und Hansestadt Hamburg. - infoline GESUNDHEITSFÖRDERUNG,
infoline GESUNDHEITSFÖRDERUNG, ein Informationsdienst des hessischen RKW-Arbeitskreises "Gesundheit im Betrieb", bietet Informationen zu den Fragen, bei welchen Anlässen betriebliche Gesundheitsförderung helfen kann, welche Probleme sich lösen lassen und welche Instrumente der betrieblichen Gesundheitsförderung existieren.
Es finden sich Adressen von Ansprechpartnern in Institutionen, Verbänden und Forschungseinrichtungen, die in der betrieblichen Gesundheitsförderung tätig sind, Rechtsgrundlagen der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie Beispiele gelungener betrieblicher Gesundheitsförderung. - HAWARD Initiative für ein deutschlandweites BGM-Kompetenznetzwerk
Ziel der HAWARD Initiative ist es, das BGM auf Grundlage anerkannter Qualitätsstandards zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der HAWARD Partner TÜV NORD den Standard BGM entwickelt, nach dem Unternehmen ihr BGM jetzt vorauditieren oder zertifizieren lassen können. Diese Unternehmen können Mitglied der HAWARD Initiative werden.

