Chemische Arbeitsstoffe
Gefährdungen können hervorgerufen werden durch chemische Arbeitsstoffe (Anästhesiegase, Desinfektionsmittel,...), durch die Handhabung von Drogen oder Latexallergie.
- Die Latex-Allergie
Die Latex-Allergie-Informations-Vereinigung stellt auf ihren Seiten die Symptomatik einer Typ-I Allergie gegen Naturlatex vor, um eine Sensibilisierung betroffener Pflegekräfte zu erreichen. Eine Prophylaxe stellen ungepuderte Latex-Handschuhe dar. - Empfehlungen der interdisziplinären Arbeitsgruppe "Naturlatex - Allergie"
Das Ergebnisprotokoll des arbeitsmedizinischen Forschungsinstitutes vom 18.12.1999 enthält wichtige Empfehlungen zum Umgang mit Naturlatex. Angesprochen werden: Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Gesundheitsdienste, Technische Aufsichtsdienst. - Hinweise zum Umgang mit Zytostatika
Zytostatika sind gentoxische Substanzen. Bei Expositionen kann u.a. mit Nebenwirkungen auf das Knochenmark (Blutbildung), den Magen-Darm-Trakt, die Gonaden (Eierstöcke oder Hoden) und mit Störungen der körpereigenen Abwehr gerechnet werden. - Krebsrisiko beim Umgang mit Zytostatika
Im Gesundheitswesen empfohlene Schutzmassnahmen - das Forschungsprojekt diente der Ermittlung eines Lebenszeit-Risikos für Beschäftigte, an Krebs zu erkranken, wenn der Umgang mit Zytostatika erfolgt. - Liste der krebserzeugenden, erbgutverändernden Stoffe
Eine Zusammenstellung des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeitsschutz (BGIA), Sankt Augustin - Prospektive Studie zur Prävention irritativer Kontaktdermatitiden bei Pflegeberufen
Die hier geschilderte Studie wird von der AG Irritative Kontaktdermatitis der Universitäts-Hautklinik Marburg durchgeführt. Eine Pilotstudie wurde 1998/99 durchgeführt.

