Biologische Arbeitsstoffe
Im Sinne der Richtlinie 2000/54/EG
- sind biologische Arbeitsstoffe Mikroorganismen, einschließlich genetisch veränderter Mikroorganismen, Zellkulturen und Humanendoparasiten, die Infektionen, Allergien oder toxische Wirkungen hervorrufen könnten;
- sind Mikroorganismen alle zellularen oder nichtzellularen mikrobioligischen Einheiten, die zur Vermehrung oder zur Weitergabe von genetischem Material fähig sind
- sind Zellkulturen in-vitro-Vermehrungen von aus vielzelligen Organismen isolierten Zellen.
Zu den Gefährdungen durch Biologische Arbeitsstoffe zählen Infektionen, HIV /AIDS, Hepatitis, Stich- und Schnittverletzungen,Ver- und Entsorgung, Abfallmanagement.
Nützliche praktische Hilfestellungen zum Thema finden Sie in der folgenden Auflistung:
- Biologische Arbeitsstoffe
In diesem Angebot der BAuA finden Sie Informationen aus dem Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS), Rechtstexte (inkl. der Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe) sowie aktuelle Beiträge zu biologischen Arbeitsstoffen. - Factsheet 41: Biologische Arbeitsstoffe
Informationen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zum Thema Biologische Arbeitsstoffe
- Arbeiten mit Gefahr einer Infektion mit Hepatitis-B-Virus (HBV) - Leitlinien der Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e. V. (DGAUM)
- Hepatitis B - Leitlinien der Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE)
- Änderungen bei der Beurteilung einer haftungsbegründende
Kausalität bei Hepatitis B- und Hepatitis C-Infektionen
- Grippe Infektion
Systematisch wird in dieser Studie die Frage behandelt, ob eine Grippeimpfung von Spitalpersonal / Pflegekräfte zu einer Verminderung der Mortalität durch Influenza bei geriatrischen Langzeitpatienten führen kann. - Verhütung von blutübertragbaren Infektionen in Gesundheitsberufen
Dieses Medienpaket, bestehend aus CD-ROM, Schulungsfilm und Handbuch, leistet durch Vorführen bewährter Praktiken sowie durch Anleitung zu eigenverantwortlichem Handeln einen wichtigen Beitrag zur Unfallverhütung.
- Robert Koch Institut - Händehygiene
Schutz vor Kontamination steht im Vordergrund der Information des Robert-Koch-Institutes. Es enthält Empfehlungen zur Verhütung einer Infektion und zur Verhinderung einer Kontamination beim Händewaschen.
- OP-Mundschutz
Die Schutzwirkung von 11 verschiedenen OP-Mundschutz Produkten im Vergleich mit Mindestanforderungen des Atemschutzes wurden untersucht. Die Ergebnisse sind auf der Seite beschrieben. Fazit: Alle Produkte sind verbesserungswürdig!
- Anforderungen an Handschuhe zur Infektionsprophylaxe im Gesundheitswesen - Empfehlungen des Arbeitskreises "Krankenhaushygiene" der AWMF zur Hygiene in Klinik und Praxis
- Modellhafte Risikobeurteilung von ausgewählten Labor-Arbeitsplätzen mit hoher Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe
- Ver- und Entsorgung im Krankenhaus
Die angesprochenen Hygienemaßnahmen betreffen Küchenbereiche von Stationen, Ambulanzen und sonstigen Funktionsstellen und gelten für alle Personen, die dort mit der Herstellung und Verteilung von Speisen und Getränken beauftragt sind.

