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25.01.2012 Neue GDA-Leitlinie "Arbeitsschutzorganisaton" und aktualisierte Leitlinie "Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation"

Am 15. Dezember 2011 hat die Nationale Arbeitsschutzkonferenz (NAK) die überarbeitete Fassung der Leitlinie "Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation" und die neue GDA-Leitlinie "Arbeitschutzorganisation" verabschiedet.

Im Vorfeld der Verabschiedung haben die Koordinierungskreise der ersten beiden Leitlinien eine gemeinsame generelle Struktur für GDA-Leitlinien erarbeitet, an der sich alle künftigen Leitlinien im Bereich Beratung und Überwachung ausrichten werden. Dies führt dazu, dass den beiden vorliegenden Leitlinien eine Präambel vorangestellt ist, in der die rechtliche Einordnung der Leitlinien in das Arbeitsschutzgesetz sowie die Bedeutung der Leitlinien im Rahmen der GDA erläutert ist.

Weiter Informationen und Downloads finden Sie auf der GDA-Homepage

22.12.2011 Bericht "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2010" jetzt online

Am 20.12.2011 hat die Bundesregierung den von der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen, vorgelegten "Bericht über Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" für das Jahr 2010 beschlossen. Der Bericht belegt unter anderem, dass die Zahl der meldepflichtigen und tödlichen Arbeitsunfälle sowie der meldepflichtigen Wegunfälle im Vergleich zum Jahr 2009 gestiegen ist. Die Zahl derer, bei denen der Verdacht auf eine Berufskrankheit vorlag, ist ebenfalls gestiegen. Die Anerkennung von Berufskrankheitsfällen ist rückläufig. Todesfälle infolge von Berufskrankheiten gehen sogar signifikant zurück.

Neben der Darstellung der Daten zum Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit enthält der Bericht in diesem Jahr erstmals einen Abschnitt, in dem die wichtigsten Akteure im Deutschen Arbeitsschutz ihre Aktivitäten im Berichtsjahr darstellen. Im diesjährigen Schwerpunkt befasst sich der Bericht mit dem Öffentlichen Dienst.

Lesen Sie den vollständigen SuGA Bericht 2010

Lesen Sie die Pressemitteilung des BMAS

19.12.2011 Europäisches Parlament nimmt Bericht über die Zwischenbeurteilung der EU-Strategie für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2007-2012 an

Der Bericht des Parlaments hebt die Notwendigkeit hervor Frauen, junge Menschen, ältere Arbeitnehmer und Wanderarbeitnehmer an den Arbeitsplätzen in Europa zu schützen. Muskel-Skelett-Erkrankungen und arbeitsbedingter Stress werden als Bereiche für europäische Unternehmen genannt, die im Zusammenhang mit der Sicherheit und dem Gesundheitsschutz bei der Arbeit einer besonderen Beachtung bedürfen.

Dem Bericht zufolge ist es wichtig, dass KMU bei der Einrichtung von Risikopräventionsmaßnahmen unterstützt werden. Außerdem unterstreicht der Bericht die positive Rolle einfacher, kostenfreier und zielgerichteter Initiativen, wie beispielsweise das interaktive Online-Tool zur Gefährdungsbeurteilung (OiRA)  und bezeichnet Arbeitnehmerbeteiligung als weiteren entscheidenden Erfolgsfaktor für das Risikomanagement im Bereich Arbeitsschutz (ESENER).

Lesen Sie den Bericht des Beschäftigungsausschusses des Europäischen Parlaments

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