Vier von fünf europäischen Bürgern betrachten eine gute Gesundheit als entscheidend für ihre Lebensqualität. Betriebliche Gesundheitsförderung dient der Verbesserung der Gesundheit und der Steigerung der Lebensqualität. Sie umfasst alle Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und der Gesellschaft zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens bei der Arbeit. Dazu gehören die Verbesserung der Arbeitsorganisation, der Arbeitsumgebung, Motivation der Beschäftigten zur Teilnahme an gesundheitsfördernden Aktivitäten sowie die Anregung persönlicher Entwicklung. Das Factsheet gibt einen Überblick über die betriebliche Gesundheitsförderung und soll Arbeitnehmer dazu ermutigen, aktiv zu werden, gesunde Entscheidungen zu treffen und mit ihrem Arbeitgeber über die betriebliche Gesundheitsförderung zu sprechen.
Mit dem Europäischen Jahr für aktives Altern (2012) sollen die Lebensqualität und das Wohlergehen der
europäischen Bevölkerung, allen voran bei den älteren Menschen, verbessert und die Solidarität zwischen
den Generationen gefördert werden. Ein gutes Arbeitsleben ist ein wichtiger Grundstein für die Förderung
des aktiven Alterns. Dem Gesundheitsschutz und der Sicherheit am Arbeitsplatz kommt dabei eine
entscheidende Rolle zu, da sie ein besseres und längeres Arbeitsleben und damit ein aktives Altern
gewährleisten. Gute Arbeitsplätze sind auch der Zusammenarbeit zwischen jungen Arbeitnehmern und
Mitarbeitern mittleren und höheren Alters förderlich.
Over the last decades both, men and women, have experienced an increase in demands from free time, working life and household demands. Work-life balance has become an often used term with regard to these changes. Finding the right balance concerning time, satisfaction and psychological involvement constitutes a great challenge. The following e-fact gives an overview on the topic, by describing the situation in Europe and giving practical advice to both, employees and employers.
Occupational safety and health culture, or more briefly 'OSH culture', can be seen as a concept for exploring how informal organisational aspects influence OSH in a positive or negative way. The aim is to convey up-to-date information on this complex topic in a straightforward, condensed way, trying to build a bridge between research and practice. The main approaches and methods that exist to assess the safety culture in an organisation are presented and discussed. This review gives an overview and selection of useful tools and techniques from the EU domain and abroad.