Preisträger des Wettbewerbs für gute praktische Lösungen im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz am Vorabend des Welttages für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz von der EU-OSHA ausgezeichnet
News release - 27.04.2009
Acht Organisationen und Unternehmen wurden bei dem neunten jährlich stattfindenden Europäischen Wettbewerb für gute praktische Lösungen ausgezeichnet, der von der Europäischen Behörde für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) veranstaltet wird. Der Wettbewerb ist Teil der Kampagne für gesunde Arbeitsplätze – Gefährdungsbeurteilung. Die Preisträger des Wettbewerbs und die ausgezeichneten Beiträge setzten sich alle für die Förderung guter praktischer Lösungen zu Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz ein. In der heute erschienenen neuen Broschüre werden die von ihnen durchgeführten Initiativen für gute praktische Lösungen vorgestellt.
An dem Wettbewerb haben hunderte Organisationen und Unternehmen aus ganz Europa teilgenommen. Die Preisträger erhielten ihre Preise auf dem Kongress für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz im Europa des 21. Jahrhunderts, der genau einen Tag vor dem Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (28. April) stattfand und vom tschechischen Ratsvorsitz der Europäischen Union in Prag veranstaltet wurde.
Vladimír Špidla, Mitglied der Europäischen Kommission, zuständig für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit, erklärte: “Diese Unternehmen und Organisationen haben in der Tat einen hervorragenden Beitrag zur Förderung der Gefährdungsbeurteilung und damit zur Verringerung der Zahl von Arbeitsunfällen sowie zur Unterstützung eines soliden Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz geleistet. Diese guten praktischen Lösungen stehen im Einklang mit unserer Gemeinschaftsstrategie für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (2007-2012), die sich mit Berufskrankheiten befasst und zum Ziel hat, die arbeitsbedingten Unfälle in der gesamten EU um ein Viertel zu verringern.”
Petr Nečas, tschechischer Minister für Arbeit und Soziale Angelegenheiten, hob die positiven wirtschaftlichen Folgen der Gefährdungsbeurteilung hervor: “Die Preisträger und ausgezeichneten Beispiele zeigen deutlich, dass eine angemessene Gefährdungsbeurteilung auch eine Reihe von geschäftlichen Vorteilen bewirkt: Die Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz trägt dazu bei, Fehlzeiten und Versicherungskosten zu verringern, und erhöht zugleich die Motivation und Produktivität der Arbeitnehmer.”
Jukka Takala, Direktor der EU-OSHA, begrüßte die hohe Qualität der Beiträge: “Mehrere hundert Beispiele für gute praktische Lösungen wurden an unser Netzwerk von Focal Points in ganz Europa übermittelt. Etwa 50 wurden auf europäischer Ebene übernommen, und diese 17 Organisationen sind wirklich die Besten der Besten. Sie alle unterstreichen die Hauptbotschaften der Kampagne für gesunde Arbeitsplätze: Diese Beispiele zeigen, dass die Gefährdungsbeurteilung nicht zwangsläufig eine komplizierte, bürokratische Angelegenheit oder eine Sache ausschließlich für Experten ist.”
Audiovisuelle Materialien
TV-Aufnahmen der Preisträger des Wettbewerbs
Lesen Sie mehr
Broschüre über gute praktische Lösungen
Nähere Einzelheiten über die Preisträger und ausgezeichneten Beiträge
Kampagne für gesunde Arbeitsplätze – Gefährdungsbeurteilung
Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz 28. April 2009
Internationaler Gedenktag für tote und verletzte Arbeitnehmer
Anmerkungen für die Redaktion:
„Gesunde Arbeitsplätze: Ein Gewinn für alle – Eine europäische Kampagne zur Gefährdungsbeurteilung“ ist die europaweite Informationskampagne der EU-OSHA, die dazu dienen soll, das Bewusstsein für die Bedeutung der Gefährdungsbeurteilung zu stärken und und die Sicherheit, den Gesundheitsschutz und die Produktivität an den europäischen Arbeitsplätzen zu verbessern. Die Laufzeit der Kampagne beträgt zwei Jahre (2008-2009) und wird von den Ratspräsidentschaften der EU, dem Europäischen Parlament, der Europäischen Kommission und den europäischen Sozialpartnern unterstützt.

