Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

 
Sie sind hier: Startseite About the campaign

Über die Kampagne

Über die Kampagne

logo

Das Gesamtziel der Kampagne "Gesunde Arbeitsplätze" besteht in der Förderung eines integrierten Managementansatzes, der die verschiedenen Schritte der Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt.

Die zweijährige Kampagne zur Gefährdungsbeurteilung versucht klar zu vermitteln, dass eine Gefährdungsbeurteilung eine systematische Untersuchung aller Aspekte der geleisteten Arbeit ist, um herauszufinden, wodurch Verletzungen oder Schäden verursacht werden können, ob die Gefahren beseitigt werden können und, falls dies nicht möglich ist, welche Präventions- oder Schutzmaßnahmen zur Begrenzung der Gefährdungen vorhanden sind oder sein sollten.

Mit der Kampagne soll der Prozess der Gefährdungsbeurteilung entmystifiziert werden, um zu zeigen, dass die Gefährdungsbeurteilung nicht notwendigerweise kompliziert, bürokratisch oder eine Aufgabe ausschließlich für Experten ist.

Sie fördert außerdem die Idee eines partizipatorischen Ansatzes der Gefährdungsbeurteilung. Es ist wichtig, dass die Arbeitnehmer konsultiert und an der Gefährdungsbeurteilung beteiligt werden, um sicherzustellen, dass Risiken nicht nur anhand von Wissensgrundsätzen, sondern auch durch Kenntnisse der Arbeitsbedingungen und Muster nachteiliger Auswirkungen auf die Arbeitnehmer identifiziert werden.

Die Gefährdungsbeurteilung mit ihrer Komponente der Arbeitnehmerbeteiligung ist eines der zentralen Elemente beim Aufbau einer nachhaltigen Präventionskultur.

Durch die Bereitstellung klarer und einfacher Leitlinien möchten wir allen Arbeitgebern ermöglichen, eine effektive Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und geeignete Maßnahmen zur Beseitigung oder Kontrolle von Risiken zu ergreifen.

Ziele

Die Hauptziele der Europäischen Kampagne zur Gefährdungsbeurteilung sind folgende:

  • Ermutigung der Akteure auf allen Ebenen zur aktiven Beteiligung an einer dezentralisierten europaweiten Kampagne;
  • Sensibilisierung für die rechtliche Verantwortung sowie die praktische Notwendigkeit der Bewertung von Risiken am Arbeitsplatz;
  • Förderung eines einfachen schrittweisen Ansatzes zur Gefährdungsbeurteilung (siehe Factsheet 81: “Gefährdungsbeurteilung – der Schlüssel zu gesunden Arbeitsplätzen”);
  • Entmystifizierung der Gefährdungsbeurteilung und des Verfahrens zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung;
  • Ermutigung der Unternehmen (insbesondere Kleinstunternehmen und KMU) dazu, dass sie ihre Gefährdungsbeurteilung intern durchführen;
  • Förderung der Idee, dass Gefährdungsbeurteilung umfassend ist; alle Mitarbeiter am Arbeitsplatz sind dafür verantwortlich und nicht nur die Arbeitgeber (oder Experten) und ein partizipatorischer Ansatz für Gefährdungsbeurteilung ist vorteilhaft;
  • Unterstützung von Arbeitgebern, Sicherheitsbeauftragten der Arbeitnehmer, Arbeitnehmern, Fachkräften, Präventionsstellen, Entscheidungsträgern und anderen Interessenträgern bei der Verbesserung der Gefährdungsbeurteilung;
  • Vermittlung, dass Gefährdungsbeurteilung der erste Schritt zu systematischem Management von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit ist.

Zielgruppen

Die Kampagne zielt in erster Linie auf die Ebene des Arbeitsplatzes ab sowie auf diejenigen, die an der Umsetzung von Maßnahmen für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit beteiligt sind: Arbeitgeber, Gewerkschaften, Arbeitnehmer, Sicherheitsbeauftragte, betriebliche Fachkräfte für Arbeitsschutz, Präventions- und Versicherungsdienste für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie Sonstige, die auf Ebene des Arbeitsplatzes Unterstützung und Informationen bereitstellen.

KMU und insbesondere Kleinstunternehmen sind eine Hauptzielgruppe.

Eine wichtige zweite Zielgruppe sind Vermittler, einschließlich: Entscheidungsträger (auf europäischer und nationaler Ebene), Sozialpartner (Arbeitgeberverbände, Arbeitnehmer-/Berufsverbände), Focalpoints und deren Netzwerke, europäische Institutionen und deren Netzwerke sowie NRO.

Botschaften

Gefährdungsbeurteilung ist kein Ziel an sich, sondern ein wirksames Instrument zur Ermittlung der erforderlichen Präventionsmaßnahmen.

 

Es geht nicht nur darum, eine Liste anerkannter Risiken zu kontrollieren; sie muss die weniger sichtbaren Risiken und die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Faktoren berücksichtigen.

 

Jeder ist an einer Bewertung der Risiken und der Durchführung von Abhilfemaßnahmen interessiert, und jeder am Arbeitsplatz hat einen wertvollen Beitrag zu leisten; die Bewertung von Risiken in Bezug auf Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit ist im Interesse sowohl der Unternehmen als auch ihrer Arbeitnehmer. Bei der Gefährdungsbeurteilung handelt es sich um einen partnerschaftlichen Ansatz und sie sollte mit der aktiven Beteiligung aller Mitarbeiter durchgeführt werden; die Arbeitnehmer müssen im Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung beteiligt und konsultiert werden.

Der europäische Präventionsansatz:

  • Vermeidung von Risiken;
  • Bewertung von Risiken, die nicht vermieden werden können;
  • Bekämpfung der Risiken an der Quelle;
  • Anpassung der Arbeit an den Einzelnen;
  • Anpassung an den technischen Fortschritt;
  • Ersetzen von Gefährlichem durch nicht Gefährliches oder weniger Gefährliches;
  • Entwicklung einer kohärenten umfassenden Präventionsstrategie;
  • Vorrang kollektiver Schutzmaßnahmen gegenüber individuellen Schutzmaßnahmen;
  • Bereitstellung entsprechender Anweisungen, Informationen und Schulungen für die Arbeitnehmer.
Our partners
BUSINESSEUROPE

"BUSINESSEUROPE is happy to be an official partner to the European Agency campaign. Employers are dedicated to good management of health and safety risks at the workplace, of which risk assessment is a fundamental pillar. We will be pleased to contribute to the campaign to assist companies, particularly SMEs, in analysing and combating risks at the workplace in a non-burdensome way."

Phillipe De Buck, Secretary General