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European Agency for Safety and Health at Work

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Sie sind hier: Startseite Warum Muskel- und Skeletterkrankungen?

Warum ist dies ein Thema für die EU?

Im Jahr 2005 gab einer von vier Arbeitnehmern an, unter Rückenschmerzen zu leiden, und eine kleinere Anzahl klagte über Muskelschmerzen. Muskel- und Skeletterkrankungen gehören weiterhin zu den häufigsten arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen in der EU der 15 (53 %).

Erfahren Sie mehr über die Muskel- und Skeletterkrankungen an unserem einzigen Einstiegspunkt:

Millionen europäischer Arbeitnehmer in allen Beschäftigungsbereichen sind von Muskel- und Skeletterkrankungen betroffen, die höchsten Erkrankungsraten finden sich in der Landwirtschaft und im Baugewerbe.

Die dadurch entstehenden Kosten für die einzelne Firma, den einzelnen Arbeitnehmer und seine Familie, für Europa und die Gesellschaft allgemein, sind hoch. Muskel- und Skeletterkrankungen verursachen nicht nur hohe Kosten für die Krankenkassen und die Sozialversicherungen sowie für das Unternehmen durch Produktivitätsverluste, sondern bedeuten auch persönliches Leid für viele Arbeitnehmer.

Jeder Arbeitnehmer kann davon betroffen sein. Und doch lässt sich das Problem vermeiden oder wenigstens verringern, wenn die vorhandenen Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz beachtet werden, korrekte Risikobewertungen durchgeführt werden, geeignete Vorbeugemaßnahmen eingeführt werden, die auf Anleitung und bewährten Praktiken basieren und deren Wirksamkeit regelmäßig überprüft wird.

„Pack’s leichter an!“ unterstützt ein integriertes Managementkonzept zu Muskel- und Skeletterkrankungen, das nicht nur die Vorbeugung, sondern auch die Weiterbeschäftigung, Rehabilitation und Wiedereingliederung von Arbeitnehmern mit Muskel- und Skeletterkrankungen einschließt, um Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu verbessern. Dabei ist ein ganzheitlicher Ansatz gegen Muskel- und Skeletterkrankungen notwendig, der sowohl die primäre Prävention als auch die Rückkehr erkrankter Arbeitnehmer an den Arbeitsplatz berücksichtigt.

Im Kontext der EU-Politik

  • Die in der Lissabon-Strategie formulierten Ziele beziehen sich nicht nur darauf, bis 2010 eine Beschäftigungsrate von 70 % zu erreichen, sondern umfassen auch die Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen in Europa. Die Bekämpfung von Muskel- und Skeletterkrankungen, dem größten arbeitsbedingten Gesundheitsproblem, trägt dazu bei, dass wir dieses Ziel erreichen können
  • Die Gemeinschaftsstrategie zur Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz 2002-2006 gibt der Bekämpfung von Muskel- und Skeletterkrankungen Priorität, um eine bessere Prävention von Berufskrankheiten zu erreichen
  • In der EU bestehen Rechtsvorschriften zu diesem Thema, unter anderem die Rahmenrichtlinie zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes bei der Arbeit, die Richtlinie über die manuelle Handhabung von Lasten und die Richtlinie über die Arbeit an Bildschirmgeräten
  • Mitgliedstaaten haben ergonomische Risikofaktoren ermittelt und die manuelle Handhabung von Lasten sowie repetitive Tätigkeiten als Prioritäten für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitplatz anerkannt
  • Sozialpartner haben in ihren Positionspapieren zu der neuen Gemeinschaftsstrategie für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz Muskel- und Skeletterkrankungen als Priorität festgelegt
  • Es gibt ein Engagement auf europäischer Ebene
Our partners
Austrian Trade Union Confederation
"Die Gesundheit am Arbeitsplatz ist das wichtigste Gut! Somit ist dieses Thema auch ein Kernanliegen der Gewerkschaftsbewegung. Alles Gute und viel Erfolg.“

Wilhelm Haberzttl, OEGB Austrian Trade Union Confederation