Dieser europaweite Fotowettbewerb wird von der EU-OSHA veranstaltet, um das Bewusstsein für gesunde Arbeitsplätze und die Bedeutung der Risikoprävention bei der Arbeit zu fördern. Die Agentur hat den Auftrag, „die Arbeitsplätze in Europa sicherer, gesünder und produktiver zu machen“.
Die Teilnehmer des Wettbewerbs sind aufgefordert, ihre eigene Sicht von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in einem Foto festzuhalten. Im Mittelpunkt steht dabei die Risikoprävention. Die internationale Jury freut sich auf fantasievolle, kreative fotografische Arbeiten und würdigt insbesondere Fotos, die auf die positiven Aspekte der Risikoprävention bei der Arbeit aufmerksam machen.
Die drei besten Fotos werden nach ihrer Kreativität und Originalität sowie nach ihrer allgemeinen Gültigkeit im europäischen Kontext ausgewählt. Dieses Jahr wird zum ersten Mal ein spezieller Jugendpreis für Teilnehmer unter 21 Jahren verliehen! Lassen Sie sich von den 13 besten Fotos 2009 inspirieren!
Berufs- und Hobbyfotografen sind eingeladen, ihre Beiträge bis zum 31. August 2011 einzusenden.
Jury
Zur Auswahl der besten Einsendungen hat die EU-OSHA eine breit gefächerte und sachkundige Jury aus Vertretern aus ganz Europa zusammengestellt. Diese wird eine erstklassige Analyse der eingereichten Fotos durchführen und die künstlerische Qualität der Fotos bewerten.
Geleitet wird die Jury von Peter Rimmer, dem Kommunikationsexperten im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, dem drei professionelle Fotografen und ein erfahrener Multimediaspezialist zur Seite stehen.
Mertxe Alarcón (Spanien)
Mertxe Alarcón stammt aus Barcelona und verfügt über langjährige Erfahrung als Fotografin. Schon mit 16 zeigte sie Interesse an Fotografie. Sie begann damals, in Fotoläden zu arbeiten und war anschließend fünfzehn Jahre lang für unterschiedliche Fotolabore (darunter für Fujifilm Spanien) tätig. Zwei Jahre lang beschäftigte sie sich mit Architekturfotografie in Spanien.
Die erste Begegnung mit dem Verlagswesen machte sie als Koordinatorin für einen Herausgeber von Unternehmenszeitschriften und wurde später Leiterin der Fotografieabteilung für die Einrichtungszeitschrift "El Mueble". Seit 2005 ist Mertxe Grafikeditorin bei National Geographic Spanien und beschäftigt sich nebenbei mit Fotofeatures zu Hochzeiten, Kindern und Mode.
2008 fand in der Casa de Tíbet in Barcelona ihre Ausstellung Fragmentos del Tíbet statt und im selben Jahr war sie Mitautorin des Buchs Cazadores de Luz National Geographic, Editadorial RBA, 2008. Sie war 2009 schon einmal Mitglied der Jury und schließt sich dieser auch in diesem Jahr wieder an.
Jørgen Brandt (Dänemark)
Brandt stammt aus Aalborg und hat in Kopenhagen seit 1987 sein eigenes Studio. Für ihn bedeutet Fotografie nicht nur Lebensunterhalt sondern auch Lebensstil. Seine Spezialität sind Persönlichkeiten. Er fotografiert Einzelpersonen, Gruppen, Hochzeiten, Familien und Akte und kreiert auch seine eigenen Fotokunstwerke. Seine Werke waren in den letzten Jahren in unterschiedlichen Galerien und Kunstgesellschaften in ganz Dänemark zu sehen.
Als erster Däne wurde ihm von der Federation of European Photographers (FEP) der Master Qualified European Photographer verliehen. Die FEP vertritt Fotografen in rund 24 europäischen Ländern mit insgesamt etwa 50 000 Mitgliedern. Seit 2010 ist er Presseverantwortlicher und 2010 bis 2012 Mitglied des FEP-Vorstands. Ab 2012 wird er das Amt des Präsidenten innehaben.
Darüber hinaus ist er Vorstandsvorsitzender des Museet for Fotokunst, einem staatlich anerkannten Nationalmuseum für Fotografiekunst.
Marco Di Lauro (Italien)
Der preisgekrönte Fotograf Marco Di Lauro studierte Literatur und Philosophie an der Universität Mailand und im Anschluss Journalismus an der Bosten University und Fotografie am European Institute of Design in Mailand.
Seine Karriere begann er in den 90er Jahren als freiberuflicher Fotograf. 1998 fotografierte er eine Reportage über den Krieg im Kosovo und danach in Rom über das Jubiläum der Katholischen Kirche. Im Oktober 2001 war er der erste Westländer, der den Fall Kabuls als Insider dokumentierte.
Seit 2002 liefert er Berichte für Getty Images und wurde 2007 Mitglied bei Reportage by Getty Images. Seine Hauptmotive sind Krieg, Religion und soziale Fragen: Er fotografierte die Kriege im Kosovo, in Afghanistan, Irak und die zweite Antifada zwischen Israel und Palästina und zahlreiche andere Konflikte in Afrika.
Seine Werke erschienen in großen Publikationen und zu seinen vielen Preise gehören zwei World Press Photo-Preise aus den Jahren 2002 und 2011, drei PDN-Auszeichnen (Photo District News), neun PX3-Preise (Prix de la Photographie Paris) und ein Gran Premio Nazionale di Fotografia in Italien.
Peter Rimmer (Vereinigtes Königreich)
Rimmer wurde im Vereinigten Königreich geboren und arbeitet als freiberuflicher Autor, Herausgeber und Kommunikationsberater. Er arbeitete bis Ende 2003 16 Jahre lang als Informationsdirektor beim britischen HSE (Health and Safety Executive). Außerdem war er früher für die Leitung der Kampagnen der EU-OSHA verantwortlich.
Er hat in Europa ausgiebig an den Projekten PHARE und Twinning-Projekten und in Zusammenarbeit mit europäischen Kollegen an der Produktion von Videos (darunter an den Animationsfilmen über Napo) mitgewirkt. Er fungiert als Gutachter für Health Promotion Wales und zwar für die Abteilung Corporate Standard. Er schreibt für die Zeitschrift Safety & Health Practition und ist Herausgeber der Health Protection Matters, einer Zeitschrift, die von der Health Protection Agency (HPA) herausgegeben wird.
Vincent Aubert-Jaquin (Frankreich)
Vincent Aubert-Jaquin ist Berater im Bereich Social Communication und hat einen Abschluss in Psychologie and Pädagogik. Er war Leiter des Referats Film- und Multimediaproduktion des INRS, des französischen Instituts, das sich mit der Vorbeugung von Risiken am Arbeitsplatz befasst. Vincent Aubert-Jaquin ist ein Gründungsmitglied des Napo-Konsortiums, das eingerichtet wurde, um Videos über Gesundheit und Sicherheit in Auftrag zu geben bzw. zu produzieren, die in ganz Europa Anwendung finden können.
Er war Mitglieder Jury des Filmpreises "Gesunde Arbeitsplätze" der EU-OSHA beim internationalen DOK-Filmfestival in Leipzig 2009 und 2010.
Rechtliche Hinweise
Wie erfolgt die Teilnahme?
Wenn Sie Ihr Foto schon gemacht haben und am Wettbewerb teilnehmen möchten, nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und lesen Sie sich zuerst die Teilnahmebedingungen durch. Füllen Sie anschließend das Online-Teilnahmeformular aus und reichen Sie Ihr Foto ein.
Teilnahmebedingungen
- Die Teilnahme an diesem Wettbewerb steht allen Bürgern der Europäischen Union, der EWR-Länder (Island, Liechtenstein, Schweiz und Norwegen) sowie der sechs Kandidatenländer und potenziellen Kandidatenländer (Kroatien, Türkei, Serbien, Montenegro, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien und Albanien) offen.
- Jeder Teilnehmer kann mithilfe des Online-Teilnahmeformulars bis zu vier Fotos einreichen.
- Einsendeschluss ist der 31.
- Alle Teilnehmer müssen sich damit einverstanden erklären, dass ihr Fotomaterial anschließend von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und deren Netzwerk von Focalpoints und Partnern in Europa genutzt wird, ohne dass Rechte geltend gemacht werden können.
Bewertungskriterien
Gefragt sind fotografische Kreativität und insbesondere Fotos, die die Bedeutung von Sicherheit und Gesundheitsschutz sowie der Einhaltung von Arbeitsbedingungen unterstreichen und die Rolle der Risikoprävention in der Praxis veranschaulichen.
Dazu können die Teilnehmer einen künstlerischen oder dokumentarischen Ansatz verfolgen, auch Bühnenfotografie ist möglich. Im Mittelpunkt des Fotos sollte ein arbeitsbezogenes Thema stehen, wie z. B.:
- Unfallverhütung
- Veränderungen am Arbeitsplatz
- Gefahrstoffe
- Instandhaltung
- Risikobewertung
- Rückenschmerzen
- Lärm
- Stress
- Belästigung
- Gewalt
- Mobbing
Die Teilnehmer können auch Situationen in verschiedenen Wirtschaftszweigen darstellen, wie etwa Landwirtschaft, Baugewerbe, Ausbildung, Fischerei, Gesundheitswesen, Transportwesen, Hotel- und Gaststättengewerbe, oder Probleme einer bestimmten Gruppe veranschaulichen: junge oder ältere Arbeitnehmer, Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen oder Frauen am Arbeitsplatz.
Jede Einsendung muss folgende Anforderungen erfüllen:
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Die Fotos müssen in digitalem Format eingereicht werden. Nur Online-Einsendungen werden berücksichtigt. Es werden keine Einsendungen von Abzügen auf Papier oder von Negativen akzeptiert. Die Fotos müssen nicht mit einer Digitalkamera aufgenommen werden; das Einscannen von Negativen, Dias oder Abzügen ist zulässig.
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Geringfügiges Nachbelichten, Abwedeln (Burn & Dodge) und/oder Farbkorrekturen sind zulässig. Handtönung ist zulässig, ebenso Beschneiden. Fischaugenobjektive sind zulässig. HDR-Bilder und aus Einzelaufnahmen zusammengesetzte Panoramabilder sind nur dann zulässig, wenn die zusammengesetzten Einzelaufnahmen ungefähr zur gleichen Zeit aufgenommen wurden.
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Das Foto in seiner Gesamtheit muss ein einziges Originalwerk sein, das von dem Wettbewerbsteilnehmer aufgenommen wurde. Mit seiner Teilnahme am Wettbewerb erklärt, anerkennt und gewährleistet der Teilnehmer, dass das eingereichte Foto ein Originalwerk ist, das ausschließlich vom Teilnehmer angefertigt wurde, dass das Foto gegen keinerlei Urheberrechte, Warenzeichen, moralischen Rechte, Rechte auf Privatsphäre/Werberechte oder geistige Eigentumsrechte einer dritten Person oder Organisation verstößt und dass kein Dritter Rechte, Rechtstitel, Ansprüche oder Interessen an diesem Foto hat.
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Das Foto darf nach dem alleinigen, uneingeschränkten Ermessen des Sponsors keinen anstößigen, provozierenden, diffamierenden, explizit sexuellen oder aus anderen Gründen abzulehnenden oder unangemessenen Inhalt haben.
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Die Fotos müssen mithilfe des Online-Teilnahmeformulars hochgeladen werden.
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Die Bewerber für den Jugendpreis dürfen am Stichtag, dem 31. Juli 2011, höchstens 21 Jahre alt sein. Auf Verlangen ist ein Altersnachweis einzureichen.
Inhalt der Website
Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz (EU-OSHA) und sämtliche beteiligten Informationsanbieter bemühen sich stets um Informationen von hoher Qualität. Dessen ungeachtet übernimmt die EU-OSHA keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen die EU-OSHA, die sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter oder unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, es sei denn, ein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden seitens der EU-OSHA kann nachgewiesen werden. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Die EU-OSHA behält sich ausdrücklich das Recht vor, die Veröffentlichung von Teilen der Seiten oder das ganze Angebot ohne vorherige Ankündigung, zeitweise oder ganz, zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder abzuschalten.
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Informationsnutzung
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So kontaktieren Sie uns
Fragen zu dieser Erklärung oder zur Datenschutzpolitik der EU-OSHA können Sie an die EU-OSHA richten.
Preise
- 3 000 EUR
- 2 000 EUR
- 1 000 EUR
Die besten Fotos werden hinsichtlich ihres künstlerischen Werts und ihres Bezugs zum Thema ausgezeichnet.
Der Wettbewerb besteht aus zwei Bewertungsrunden für die ersten drei Preise. In der ersten Runde wählt jedes Mitglied der Jury, einer Gruppe von Fotografieexperten, in jeder Kategorie aus allen in Frage kommenden Einsendungen zehn Fotos aus. Die Jurymitglieder treffen ihre Auswahl nach der fotografischen Qualität und der gezeigten Kreativität. Die ausgewählten Fotos aus der ersten Runde kommen dann in eine zweite Bewertungsrunde, in der die Jury anhand derselben Kriterien einen ersten, zweiten und dritten Gewinner auswählt.
Zusätzlich wird ein Jugendpreis für den besten Beitrag von Teilnehmern unter 21 Jahren verliehen.
Die Gewinner werden im September 2011 ausgewählt und per E-Mail benachrichtigt. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und bindend. Die Gewinner werden auf der Abschlussveranstaltung der Kampagne für gesunde Arbeitsplätze der EU-OSHA bekanntgegeben, die am 22.
Preisträger
Im Rahmen des zweiten Fotowettbewerbs der EU-OSHA, der im Mai 2011 lanciert wurde, wurden begeisterte Fotografen – sowohl Berufs- als auch Hobbyfotografen – aufgefordert, abermals zur Kamera zu greifen und ihr Bild von Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz einzufangen. Der Wettbewerb weckte das Interesse von etwa 2 500 Fotografen aus der gesamten EU und darüber hinaus. Die Preisträger wurden auf der Abschlussveranstaltung zu der Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze“ in Bilbao am 22. und 23. November 2011 bekannt gegeben.
Erster Preis: Dressmaker, Krzysztof Maksymowicz, Polen
Ausgewählt wurde dieses Foto von der Jury wegen seiner „bedingungslosen Schlichtheit, durch die die Risikoprävention in ihrer fundamentalsten Form erfasst wird“.
In seiner Erläuterung zu seinem Gewinnerfoto erklärte Krzysztof Maksymowicz: „Mit diesem Foto habe ich versucht, ein universales Bild der Sicherheit am Arbeitsplatz festzuhalten – etwas, das für jeden einzelnen Geltung haben könnte. Und so kam ich auf die Idee, eine nähende Frau (Schneiderin) mit einer Nadel und einem Fingerhut zu fotografieren – einem Hilfsmittel, das langsam in Vergessenheit gerät.“
Zweiter Preis: Grow up, Isa Kurtt, Türkei
Dritter Preis: Gold panner, Saša Kosanović, Kroatien
Erstmals wurde ein Jugendpreis für den besten Teilnehmer unter 21 Jahren vergeben, der dieses Jahr an Paweł Ruda aus Polen ging – für sein einfallsreiches und provokatives „Cold Sandwich“.
Lobende Erwähnungen:
Solving the enigma, Vladica Adamov, Serbien
Balancing over the waves, José Luis Morales Martín, Spanien
The Solution, Riccardo Cigno, Italien
Breaking the wall, Davide Franceschini, Italien
The victim, Zsolt Dobóczky, Ungarn
Beginners, Miran Beškovnik, Slowenien
Blind man’s bluff, Josef Hinterleitner, Österreich
Working with a view, Felipe Antonio Juárez Moreno, Spanien
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