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Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

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Europäischer Fotowettbewerb - Im Fokus: Risiken vermeiden

Der Fotowettbewerb der EU-OSHA wurde im Mai angestoßen. Fotografiefans in ganz Europa - sowohl Berufs- wie auch Hobbyfotografen - wurden aufgerufen, zur Kamera zu greifen und uns vor Ende August ihr Bild zur Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zuzusenden. Uns erreichten sehr viele Einsendungen aus allen 27 Mitgliedstaaten und darüber hinaus. Keiner der Fotografen wollte sich die Chance auf die höchste Auszeichnung in Höhe von 3000 Euro entgehen lassen.

Der Wettbewerb

Dieser europaweite Fotowettbewerb wird von der EU-OSHA veranstaltet, um das Bewusstsein für gesunde Arbeitsplätze und die Bedeutung der Risikoprävention bei der Arbeit zu fördern. Die Agentur hat den Auftrag, „die Arbeitsplätze in Europa sicherer, gesünder und produktiver zu machen“.

Die Teilnehmer des Wettbewerbs sind aufgefordert, ihre eigene Sicht von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in einem Foto festzuhalten. Im Mittelpunkt steht dabei die Risikoprävention. Die internationale Jury freut sich auf fantasievolle, kreative fotografische Arbeiten und würdigt insbesondere Fotos, die auf die positiven Aspekte der Risikoprävention bei der Arbeit aufmerksam machen.

Die drei besten Fotos werden nach ihrer Kreativität und Originalität sowie nach ihrer allgemeinen Gültigkeit im europäischen Kontext ausgewählt. Dieses Jahr wird zum ersten Mal ein spezieller Jugendpreis für Teilnehmer unter 21 Jahren verliehen! Lassen Sie sich von den 13 besten Fotos 2009 inspirieren!

Berufs- und Hobbyfotografen sind eingeladen, ihre Beiträge bis zum 31. August 2011 einzusenden.

Die neuesten Informationen zum Fotowettbewerb finden sie auf Flickr und Facebook.

The competition is now over.

Jury

Zur Auswahl der besten Einsendungen hat die EU-OSHA eine breit gefächerte und sachkundige Jury aus Vertretern aus ganz Europa zusammengestellt. Diese wird eine erstklassige Analyse der eingereichten Fotos durchführen und die künstlerische Qualität der Fotos bewerten.

Geleitet wird die Jury von Peter Rimmer, dem Kommunikationsexperten im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, dem drei professionelle Fotografen und ein erfahrener Multimediaspezialist zur Seite stehen.

Mertxe Alarcón (Spanien)

Mertxe Alarcón stammt aus Barcelona und verfügt über langjährige Erfahrung als Fotografin. Schon mit 16 zeigte sie Interesse an Fotografie. Sie begann damals, in Fotoläden zu arbeiten und war anschließend fünfzehn Jahre lang für unterschiedliche Fotolabore (darunter für Fujifilm Spanien) tätig. Zwei Jahre lang beschäftigte sie sich mit Architekturfotografie in Spanien.

Die erste Begegnung mit dem Verlagswesen machte sie als Koordinatorin für einen Herausgeber von Unternehmenszeitschriften und wurde später Leiterin der Fotografieabteilung für die Einrichtungszeitschrift "El Mueble". Seit 2005 ist Mertxe Grafikeditorin bei National Geographic Spanien und beschäftigt sich nebenbei mit Fotofeatures zu Hochzeiten, Kindern und Mode.

2008 fand in der Casa de Tíbet in Barcelona ihre Ausstellung Fragmentos del Tíbet statt und im selben Jahr war sie Mitautorin des Buchs Cazadores de Luz National Geographic, Editadorial RBA, 2008. Sie war 2009 schon einmal Mitglied der Jury und schließt sich dieser auch in diesem Jahr wieder an.

Jørgen Brandt (Dänemark)

Brandt stammt aus Aalborg und hat in Kopenhagen seit 1987 sein eigenes Studio. Für ihn bedeutet Fotografie nicht nur Lebensunterhalt sondern auch Lebensstil. Seine Spezialität sind Persönlichkeiten. Er fotografiert Einzelpersonen, Gruppen, Hochzeiten, Familien und Akte und kreiert auch seine eigenen Fotokunstwerke. Seine Werke waren in den letzten Jahren in unterschiedlichen Galerien und Kunstgesellschaften in ganz Dänemark zu sehen.

Als erster Däne wurde ihm von der Federation of European Photographers (FEP) der Master Qualified European Photographer verliehen. Die FEP vertritt Fotografen in rund 24 europäischen Ländern mit insgesamt etwa 50 000 Mitgliedern. Seit 2010 ist er Presseverantwortlicher und 2010 bis 2012 Mitglied des FEP-Vorstands. Ab 2012 wird er das Amt des Präsidenten innehaben.

Darüber hinaus ist er Vorstandsvorsitzender des Museet for Fotokunst, einem staatlich anerkannten Nationalmuseum für Fotografiekunst.

Marco Di Lauro (Italien)

Der preisgekrönte Fotograf Marco Di Lauro studierte Literatur und Philosophie an der Universität Mailand und im Anschluss Journalismus an der Bosten University und Fotografie am European Institute of Design in Mailand.

Seine Karriere begann er in den 90er Jahren als freiberuflicher Fotograf. 1998 fotografierte er eine Reportage über den Krieg im Kosovo und danach in Rom über das Jubiläum der Katholischen Kirche. Im Oktober 2001 war er der erste Westländer, der den Fall Kabuls als Insider dokumentierte.

Seit 2002 liefert er Berichte für Getty Images und wurde 2007 Mitglied bei Reportage by Getty Images. Seine Hauptmotive sind Krieg, Religion und soziale Fragen: Er fotografierte die Kriege im Kosovo, in Afghanistan, Irak und die zweite Antifada zwischen Israel und Palästina und zahlreiche andere Konflikte in Afrika.

Seine Werke erschienen in großen Publikationen und zu seinen vielen Preise gehören zwei World Press Photo-Preise aus den Jahren 2002 und 2011, drei PDN-Auszeichnen (Photo District News), neun PX3-Preise (Prix de la Photographie Paris) und ein Gran Premio Nazionale di Fotografia in Italien.

Peter Rimmer (Vereinigtes Königreich)

Rimmer wurde im Vereinigten Königreich geboren und arbeitet als freiberuflicher Autor, Herausgeber und Kommunikationsberater. Er arbeitete bis Ende 2003 16 Jahre lang als Informationsdirektor beim britischen HSE (Health and Safety Executive). Außerdem war er früher für die Leitung der Kampagnen der EU-OSHA verantwortlich.

Er hat in Europa ausgiebig an den Projekten PHARE und Twinning-Projekten und in Zusammenarbeit mit europäischen Kollegen an der Produktion von Videos (darunter an den Animationsfilmen über Napo) mitgewirkt. Er fungiert als Gutachter für Health Promotion Wales und zwar für die Abteilung Corporate Standard. Er schreibt für die Zeitschrift Safety & Health Practition und ist Herausgeber der Health Protection Matters, einer Zeitschrift, die von der Health Protection Agency (HPA) herausgegeben wird.

Vincent Aubert-Jaquin (Frankreich)

Vincent Aubert-Jaquin ist Berater im Bereich Social Communication und hat einen Abschluss in Psychologie and Pädagogik. Er war Leiter des Referats Film- und Multimediaproduktion des INRS, des französischen Instituts, das sich mit der Vorbeugung von Risiken am Arbeitsplatz befasst. Vincent Aubert-Jaquin ist ein Gründungsmitglied des Napo-Konsortiums, das eingerichtet wurde, um Videos über Gesundheit und Sicherheit in Auftrag zu geben bzw. zu produzieren, die in ganz Europa Anwendung finden können.

Er war Mitglieder Jury des Filmpreises "Gesunde Arbeitsplätze" der EU-OSHA beim internationalen DOK-Filmfestival in Leipzig 2009 und 2010.

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